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BfR-MEAL-Studie: Was im Essen steckt

In welchen Mengen nehmen wir erwünschte und unerwünschte Stoffe durchschnittlich über unsere Nahrung auf? Sind bestimmte Lebensmittel stärker belastet? Und welche gesundheitlichen Auswirkungen hat die Art der Zubereitung auf die Lebensmittel? Die BfR-MEAL-Studie hilft, diese und andere Fragen zu beantworten.

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Das Bundesinstitut für Risikobewertung

Regionaler Einkauf

Regionaler Einkauf

Die BfR-MEAL-Studie will herausfinden, welche Stoffe in welchen Konzentrationen die in Deutschland lebenden Verbraucherinnen und Verbraucher tagtäglich über ihre Nahrung zu sich nehmen. Aus diesem Grund werden die in der BfR-MEAL-Küche zubereiteten Lebensmittel bundesweit eingekauft. Zwei Teams von Einkäufern fahren zu diesem Zweck vier Regionen in Deutschland mit je drei Beprobungsorten im großstädtischen, kleinstädtischen und ländlichen Bereich (sample points) an. Dort kaufen sie Lebensmittel in verschiedenen Supermärkten, Discountern, Wochenmärkten oder Spezialhändlern – so, wie es auch Verbraucherinnen und Verbraucher alltäglich tun. Die Einzellebensmittel werden dann nach Berlin in die BfR-MEAL-Küche transportiert, wo sie haushaltstypisch zubereitet und im Anschluss analysiert werden. Bis zum Jahr 2020 sollen circa 60 000 Einzellebensmittel deutschlandweit eingekauft werden.

Kooperation mit dem BfS

Kooperation mit dem BfS

Die BfR-MEAL-Studie bietet durch ihre Vielschichtigkeit zahlreiche Anknüpfungspunkte für weitere Satellitenstudien externer Partner. So besteht mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine Kooperation, im Rahmen derer in der BfR-MEAL-Küche zubereitete Proben dem BfS zur Verfügung gestellt werden, um diese auf Strahlung durch radioaktive Elemente wie Uran zu untersuchen. Im Mittelpunkt stehen dabei besonders häufig verzehrte Lebensmittel wie Getreideprodukte, Gemüse, Kartoffeln, Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch. Die Untersuchung verschiedener natürlicher Radionuklide wie Uran, Radium-228 oder Blei-210 ergänzt dabei die ohnehin in der BfR-MEAL-Studie enthaltenen Stoffe wie beispielsweise Nährstoffe, Schwermetalle oder auch Zusatzstoffe.

Kücheneröffnung

An die Töpfe, fertig, los! – Eröffnung der BfR-MEAL-Studienküche

Am 20. Oktober 2016 wurde gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Dr. Maria Flachsbarth, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Mahlberg, sowie dem Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, die Küche der BfR-MEAL-Studie eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am BfR-Standort in Alt-Marienfelde begleitete der radioeins-Moderator Marco Seiffert die Gäste gedanklich durch den Studienablauf. Er sprach mit Expertinnen und Experten über die Herausforderungen und erläuterte anhand des Menüs für einige Stoffe beispielhaft, warum diese ins Untersuchungsprogramm der Studie aufgenommen wurden. Seit dem 7. November wird nun bis zum Jahr 2020 in der haushaltsüblich eingerichteten Küche gekocht, gebraten und gebacken – und zwar genau so, wie es Verbraucherinnen und Verbraucher auch zu Hause...

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BfR-MEAL-Studie

Die BfR-MEAL-Studie untersucht, was im Essen steckt.